FLECKENKIEKER

Kultur & Politik für Neumünster & Umzu

ImkeandJ – Konzertbericht 27.01.18 Schwalebräu Neumünster

„Zwei Köpfe, eine Vision: gute Songs schreiben. Zeitlos. Handgemacht. Nichts für einfach mal so, aber auch nichts, was an den Menschen vorbeigeht. Jeder Song eine Welt. Jeder Text eine Geschichte. Für Seele und Verstand. Für Ohr und Herz. Zwei Instrumente, eine Stimme, viel zu erzählen.“ So steht es auf der Homepage der Band. Also begab ich mich am 27.01.18 ins Schwalebräu Neumünster, um mir genau das einmal anzuhören…

http://www.imkeandj.com/?page_id=1602
Gegen 19:30 waren wir dort und suchten uns zwischen dem gemütlichen Retro-Mobiliar einen guten Platz, um auf die doch sehr kleine Bühne zu schauen. Gesagt, getan… Craft Beer bestellt und gegen 20:30 legte die Band dann los. ImkeandJ das sind, bzw. waren an diesem Abend: Imke Gerdes (Gesang, Gitarre), Jan-Christoph Mohr (Keyboard), Florian Garlow (Kontrabaß). Vom Genre her poetisch akustisch einzuordnen – mit erkennbarer Liebe zum Detail. Die Songs fanden bei den Zuschauern regen Anklang. Auch das Schwalebräu war dann gegen 21 Uhr gut gefüllt, es zeigte sich ein sehr altersgemischtes angenehmes Publikum. Während des Konzertes konnte man jedoch gar nicht anders als den Liedern zu lauschen, denn es war zum Teil doch recht laut und Seitenunterhaltungen waren unmittelbar der Bühne eigentlich nicht möglich.
ImkeandJ bedienten sich bei der Songauswahl unterschiedlicher musikalischer Genres, blieben aber ihrem Sound treu. Daher klangen die Lieder oft recht ähnlich. Besonders gut gefiel mir aber das Britney Spears Cover. Stimmlich hielt die junge Sängerin in Anbetracht der langen Auftrittszeit gut durch.
Spannend bleibt die Entwicklung der Band in jedem Fall. Wer neugierig geworden ist kann ImkeandJ bei folgenden Terminen sehen:

3.2. HH, Holstenwall 30
24.2. Jseteburg, Kirchenweg 3, Eingang Hauptstrasse 24
16.3. Wattenbek, Räucherkate, Dorfstr. 16

KulturTeil – Kulturelle Bildung für benachteiligte Kinder und Jugendliche

„Immer mehr Eltern sind aus unterschiedlichen Gründen auf eine öffentliche Unterstützung in der Erziehung und Bildung ihres Kindes angewiesen.
Das Programm KulturTeil setzt genau dort an. Ziel ist es Kinder und Jugendliche bereits in der Kita und Schule mit Kultur vertraut zu machen, um Chancengleichheit zu gewähren und Bildungsbenachteiligung auszugleichen. Dafür vermittelt das Kulturbüro Neumünster zahlreiche Projekte wie Kreatives Gestalten, Leseförderung, Museumspädagogik, Musik Theater / Tanz und Zirkus. Diese Projekte bringen die Kinder dann in Kontakt mit Künstlern und Kulturinstitutionen. Agnes Trenka initiierte KulturTeil im Rahmen ihrer Arbeit im Kulturbüro. Nadine Anhuth sprach für Fleckenkieker mit Frau Tranka über das Programm:

Fleckenkieker: „Frau Trenka, für wen ist dieses Programm denn nun genau?“
A.Trenka: „Das Programm richtet sich an alle Kinder und Jugendliche in Neumünster von der Kita bis zur weiterführenden Schule. Besonders am Herzen liegt uns dabei die Förderung von sozial benachteiligten Kindern. Oft setzen sich die Eltern leider nicht für die kulturelle Bildung ihrer Kinder und Jugendlichen ein. Daher sind wir besonders daran interessiert, die Angebote an Kitas und Schulen zu installieren, die von Kindern aus sozial und finanzschwachen Familien besucht werden.“

Fleckenkieker: „Was war Ihre Motivation das Programm „KulturTeil“ zu initiieren?“
A. Trenka: „Unsere Motivation war, dass wir Kinder und Jugendliche in Neumünster an Kultur und Bildung heranführen möchten, um Ihnen den Mehrwert kultureller Bildung zu ermöglichen. Dabei spreche ich von der Stärkung ihrer Sozialkompetenz, Selbstkompetenz, Förderung von Integration, Inklusion und den sprachlichen Fähigkeiten.“

Fleckenkieker: „Sie sprechen von unterschiedlichen Kulturangeboten. Welche Sparten deckt das Programm ab?“
A. Trenka: „Wir haben verschiedene Kultursparten. Es gibt Interkulturelles/Sozialkompetenz, Kreatives Gestalten/Kunst, Literatur/Leseförderung, Medien/Museumspädagogik, Musik, Theater/Tanz und Zirkus.“http://kulturteil-nms.de/cms/index.php?article_id=5

Fleckenkieker: „Und wie sieht die Umsetzung dann in der Praxis aus? Zum Beispiel im Bereich Theater?“
A. Trenka: „Da engagieren wir Theaterpädagogen, die einen Theaterkurs oder ein Theaterworkshop leiten. Es ist möglich einfach nur theaterpädagogische Übungen und Rollenspiele zu machen, aber auch ein ganzes Theaterstück einzustudieren.
Beim Theaterspielen wird die Sprachkompetenz effektiv gefördert. Die Kinder trauen sich in einem entspannten Rahmen auf der Bühne zu stehen und ihren Text zu sprechen, daraus dann Mut zu schöpfen und letztendlich das Selbstbewusstsein zu stärken. Sie werden gehört und gesehen.“

Fleckenkieker: „Bekommen Sie auch eine direkte Rückmeldung von den Lehrern, den Schulleitern oder Eltern?“
A. Trenka: „Ja, wir bekommen viele Rückmeldungen. Vor allem aber von den Lehrern oder den Erziehern in den Kitas, weil die natürlich direkt dabei sind, wenn die Angebote stattfinden. Auch die Schulleiter sind begeistert von dem Programm. Man kann also sagen, dass die Rückmeldungen durchweg sehr positiv sind. Das Programm wird gut angenommen. Unsere Buchungszahlen sind hoch. Wir organisieren rund 100 Projekte pro Schuljahr und erreichen damit rund 3700 Kinder und Jugendliche in Neumünster.“

Fleckenkieker: „Hört sich an, als wäre es ein voller Erfolg oder gibt es Hindernisse auf dem Weg?“
A. Trenka: „Es gibt insofern Hindernisse, dass das Programm leider zeitlich befristet ist. Wir haben es für 5 Jahre finanziell bewilligt bekommen. Das gilt noch bis zum Sommer 2019. Die Hürde, die wir dann nehmen müssen, ist die Verstädtigung des Programms. Wir wünschen uns, dass das Programm zeitlich unbefristet laufen lassen kann. Was uns dafür fehlt, ist noch die Finanzierung. Schön wäre auch ein politischer Rückhalt. Denkbar wären ebenfalls Sponsoren oder Stifter, die sich für das Programm einsetzen möchten.“

Fleckenkieker: „Wenn eine Schule nun Interesse hat – wie funktioniert die Anmeldung?“
A. Trenka: „Alle Informationen zum Programm Kulturteil sind unter der Internetseite www.kulturteil-nms.de zu finden. Man kann sich aber auch einfach im Kulturbüro Neumünster melden und wir beraten gerne zu dem Programm. Unsere Projektdatenbank gibt eine tolle Übersicht über die Projekte, aber wir sind auch immer für Interessierte da und beraten auch persönlich.“http://kulturteil-nms.de/cms/index.php?article_id=4

Fleckenkieker: „Stellen Sie sich vor, eine andere Stadt möchte ebenfalls dieses Programm initiieren. Was würden Sie denen als Tipp mitgeben?“
A. Trenka: „Zunächst sollte eine zentrale Koordinatorenstelle eingerichtet werden. Denn hier laufen alle Fäden zusammen. Es ist eine Anlaufstelle für Kitas und Schulen, die ein Angebot buchen möchten, und eben auch eine Möglichkeit für die Kulturanbieter ihre Angebote zu platzieren. Hier scheitert es oft. Die Kitas und Schulen möchten zwar gerne Angebote buchen, aber wissen gar nicht was es alles gibt. Sie müssen sich das alles kompliziert im Internet zusammensuchen. Die Kulturanbieter sind meistens freiberuflich, sie haben keine eigene Internetseite und kaum Möglichkeiten an die Institutionen heranzutreten. Diese Bündelung von Infos findet in dieser Koordinatorenstelle statt.
Wichtig ist natürlich auch die finanzielle Förderung zu gewährleisten. Eine Sache ist die Informationen bereitzustellen, aber die Kitas und Schulen haben nur begrenzte Mittel, um sich Angebote leisten zu können. Deswegen ist diese 70%ige Finanzierung, die wir über KulturTeil leisten, auch ein sehr zentraler Bestandteil. Das Paket aus diesen beiden Teilen ist wichtig.“

Wir bedanken uns für das Interview zum Thema KulturTeil – Kulturelle Teilhabe und Bildung für Kinder und Jugendliche in Neumünster.http://kulturteil-nms.de/cms/

Ihre Ansprechpartnerin im Kulturbüro der Stadt Neumünster:
Frau Agnes Trenka
Tel-Nr.: 04321 – 942 3315
E-Mail: agnes.trenka@neumuenster.de

 

Der Stoff aus dem Neumünster gemacht wurde

Das monotone Rattern eines Webstuhles erfüllt den Ort mit einem Klang
aus einer längst vergangen Zeit. Am Webstuhl sitzt Gerhild Schröder, pen-
sionierte Weberin und nun Mitarbeiterin im Museum für Tuch und
Technik. Sie erzählt: „Dieses Geräusch ist für mich fast entspannend,
hat fast einen meditativen Aspekt“. Gerhild Schröder ist gelernte
Weberin und absolvierte ihren Meister in Bremen. Sie webt jeden Freitag
Handtücher und Decken für den Museumsshop.

Denn heute ist das industrielle Zeitalter Neumünsters vorbei. Im
Museum reihen sich maschinelle Zeitzeugen dicht an dicht. Vom
Webstuhl des 9.Jahrhunderts, über die Spinning Jenny-dem ersten
dampfbetriebenen Webstuhl bis zur modernen Greifwebmaschine.
Eine riesige helle Werkshalle liegt vor den Besuchern, wenn man vom
Haupteingang über die Brücke die erste Etage betritt. Mit Blick von
der Empore auf diverse Maschinen der Textilverarbeitung zieht sich
das Museum über eine Fläche von ca. 2000 Quadratmetern. Es riecht
nach Motorenöl – nicht nach Textilien. Vom industriellen epochalen
Neumünster bleibt außer den Maschinen nicht viel übrig. Das was übrig
bleibt, kann man sich seit 2007 im Museum für Tuch und Technik ansehen.
Mitten im Herzen der ehemaligen Industriestadt steht das Museum in
Schaukastenoptik und bewahrt dort die Zeugen dieser Zeit. Hier erfährt
der Besucher alles über die Technik und die Menschen, die in der Textil-
herstellung tätig waren.

Anja Pöpplau, Museumspädagogin erklärt, dass es früher haupt-
sächlich arme Familien waren, die ihren Lebensunterhalt dadurch
bestritten. Die Eltern arbeiteten mindestens vierzehn Stunden am
Tag, die Kinder sammelten die Wolle in der Fabrik auf. Sobald ein Kind
laufen konnte, wurde dies ohne Ausnahme, zur Arbeit herangezogen.
1891 wurde die Kinderarbeit dann verboten. Was alles dafür nötig war
diese Kleidung herzustellen und mit welchen Entbehrungen die
Arbeiter leben mussten, zeigt das Museum. Neben den zahlreichen
Infos zur Technik, kann der Besucher auch selbst viel ausprobieren
und z.B. das Weben üben. Außerdem gibt es eine Abteilung über
die Stadtgeschichte und ein „Kino“ mit Filmen von Anwohnern über
das Leben in der Stadt.
Auch Astrid Frevert, Direktorin des Museums, sieht sich nicht nur
als Ausstellerin sondern auch als Vermittlerin von Kulturgut,
das für die Zukunft aufgehoben werden soll. Sie möchte bewusst machen

wie aufwändig die Herstellung der Kleidung ist. Astrid Frevert meint
es sei wichtig selbstbewusst mit dem Textilerbe und somit mit der
Neumünsters Vergangenheit umzugehen.

Gerhild Schröder möchte dieses Erbe auch bewahren, daher setzt sie
sich jeden Freitag an den Webstuhl, zieht dort konzentriert ihre
Bahnen und webt Textilien. So wie sie es gelernt hat. Gerhild Schröder
ist zufrieden. Heute ist wieder ein Stück Neumünsteraner Geschichte
in Form eines Tuches entstanden.

 

Warum die Schleswig-Holsteiner die glücklichsten Deutschen sind

Der neue Glücksatlas der Deutschen Post hat es gezeigt, die Schleswig-Holsteiner sind die glücklichsten Deutschen. Zumindest wenn man nach der jüngsten Befragung geht, sind wir bundesweit auf Platz 1.. Ich frage mich… warum? Warum sind wir glücklich? Und ist glücklich überhaupt der richtige Begriff dafür – ist „glücklich sein“ nicht nur ein kurzer Zustand? Sollte man nicht eigentlich von Zufriedenheit oder etwas Anderem sprechen? Und was macht diese Zufriedenheit ausgerechnet in Schleswig- Holstein aus?

Fragt man Touristen und Urlauber warum sie ausgerechnet in SH Urlaub machen, heißt es oft die Luft sei so gut, …das Meer ist schön. Die Menschen eher wie das Wetter – leicht unterkühlt und doch sind sie offensichtlich die Glücklichsten.

Das Bundesland zwischen den Meeren zeichnet sich nicht gerade dadurch aus, dass unsere Lebensqualität besser oder die Löhne höher sind. Laut des Glücksatlas sind es die Familie und die eigenen vier Wände, die da für persönliches Glück sprechen. Geburtenrückgang und die ständig steigenden Mietpreise inklusive Wohnungsnot sprechen jedoch nicht wirklich für diese Argumente. Das überzeugt mich noch nicht. Was ist es dann?

So höre ich mich in meiner Familie und meinem Bekanntenkreis um. Es gibt nicht Viele die gerade „glücklich“ sind. Berufliche Situationen und gesundheitliche Einschränkungen machen die Antwort auf das Glückprinzip schwierig, doch Eines lasst mich hellhörig werden. „Es geht nicht darum ständig glücklich zu sein, es geht darum Dinge annehmen zu können, gelassen zu sein und so glückliche Momente besser auskosten zu können“. Ich denke an Schleswig-Holstein und die Menschen, die in unserem Land leben. Jahrzehntelang mussten unsere Vorfahren  den Widrigkeiten der Natur trotzen, einfach weitermachen. Sei es in der Seefahrt oder auf dem Land. Unsere Bauern haben heute immer noch zu kämpfen. Desolate Milchpreise, Geflügelpest etc. . Doch eines mussten die Schleswig-Holsteiner lernen: Gelassenheit. Ist es also die Gelassenheit, die dazu beiträgt Glück zu empfinden? Ich denke nach… wer war nochmal der Gelassenste von allen?- richtig Buddha! Der sagt über das Glück so schöne Dinge wie:“Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg. Lerne loszulassen – das ist der Schlüssel zum Glück. Denn das Glück liegt in uns, nicht in den Dingen“ Loslassen, gelassen sein. Das überzeugt mich nun doch.

Da fällt mir ein: „Rüm Hart klaar Kimming“* (reines Herz und klarer Horizont- mit sich selbst im Reinen sein) Ich denke, DAS ist dann unser Glücksprinzip. Wir sind nicht nur die glücklichsten sondern auch die gelassensten Deutschen!

Bodo Wartke traf auf „kompromissbereites“ Publikum im Kieler Schloss

Wenn Klavierkabarett in Reimkultur, dann Bodo Wartke. Das dachten sich auch am letzten Donnerstag 1100 Menschen und gingen daraufhin ins Kieler Schloss. Dort gastierte der junge Kabarettist und beglückte die Zuschauer mit seinem neuen Programm „Was, wenn doch..“http://www.bodowartke.de/waswenndoch

Bodo Wartke, 1977 in Hamburg geboren, macht Klavierkabarett, was bedeutet, dass er in der Regel allein auftritt und seine Lieder dabei auf dem Flügel begleitet. Musik und Texte stammen fast alle aus eigener Feder. Die Texte sind meist deutsch; sie zeichnen sich durch virtuose Wortspiele, originelle Rhythmen und pointierte Reime aus. Ein häufig wiederkehrendes Thema ist die Liebe, die er meist in komischer, aber auch in ernster Form thematisiert. Am Donnerstagabend traf Bodo Wartke auf ein sehr altersgemischtes Publikum. Die Zuschauer erhielten eine gelungene Zusammenstellung von neuen und alten Liedern, von Geschichten über unkomplizierte Frauen, Weltschmerz, Gangster Rap und Varianten der Zauberflöte. Letzteres war besonders amüsant, als er erklärte warum man Opernsänger nur schwer verstünde und demonstrierte dies durch ambitioniertes Vortragen anhand einer Szene aus besagter Oper. Alles natürlich mit dem bekannten Augenzwinkern. Der Saal tobte.

In seinem aktuellen und zugleich fünften Klavierkabarettproramm, macht er sich sinnend und singend auf dem Weg zum Perspektivwechsel und nimmt die Zuschauer hörbar mit. Im Programm „Was, wenn doch“ geht es wieder um Liebe: ob unerfüllt, der zu dritt, die richtige Frau gefunden oder doch aufs falsche Pferd gesetzt zu haben sowie was bei widersprüchlichen Gefühlen zu tun ist. Zusammen mit seiner langjährigen Bühnenpartnerin Melanie Haupt überzeugte er erneut, auch und gerade mit dem Stück „Quand même je t’aime“https://www.youtube.com/watch?v=gKZFxvq8UNQ

Wurde alles gesagt? Nein, denn „Oper ist wenn dicke Frauen schreien“ das und andere Kindheitserinnerungen hinterließ er dem Publikum und verabschiedete sich gegen kurz nach 22:00 Uhr von der Bühne. Gelungener Abend!

Weitere Termine im Norden :

21.11.17     HH Abaton Kino
21.02.17     Lübeck MuK
23.02.18     Rostock Volkstheater
08.04.17     HH Schmid Theater
09.04.17     HH Schmid Theater
10.04.17     HH Schmid Theater
11.04.17     HH Schmid Theater